Die Wurzeln des heutigen BASF-Unternehmensbereichs Construction Chemicals liegen in mittelständischen Unternehmen. In einer Reihe von Übernahmen und Fusionen sind sie zusammengewachsen. Jedes einzelne dieser Unternehmen hat wertvolle Technologien, Produkte und Marktkenntnisse mitgebracht. Pioniergeist, Innovationskraft, bedingungslose Kundenorientierung, Schnelligkeit, Flexibilität sowie das Streben nach unkonventionellen Lösungen prägen bis heute unsere Geschäftsaktivitäten.
2006: BASF übernimmt das Bauchemiegeschäft der Degussa und bündelt dieses im Unternehmensbereich Construction Chemicals.
2001: Degussa Hüls fusioniert mit SKW Trostberg AG und Goldschmidt AG. Die Bauchemiesparte der SKW bleibt bestehen und gehört nun zur sogenannten neuen Degussa.
1996: Die SKW kauft Master Builders Technologies (MBT Holding AG) – die bis dahin wichtigste Übernahme. Hiermit verdoppelt die SKW ihren Umsatz und verstärkt ihr Auslandsgeschäft. Mit der Akquisition wächst das Bauchemie-Geschäft um den Bereich Admixture Systems. Hierzu gehören zum Beispiel Beton- und Mörteladditive sowie Produkte für Tunnel- und Bergbau.
1994: Der Zukauf der Colfirmit Rajasil GmbH und Co KG verstärkt das Geschäft mit Fassadensystemen. Mineralische Putzsysteme, Silikatfarben, Wärmedämmverbundsysteme, Sanierputze für feuchte- und salzbelastete Gebäudeteile und Mauertrockenlegung sowie Sanierungssysteme für historische Bauten erweitern das Portfolio.
1994: Die SKW akquiriert die Conica AG und erwirbt damit weitere Kompetenzen in der Polyurethan-Technologie. Des Weiteren steigt die SKW mit dem Kauf in die Produktion von Sport- und Industrieböden ein.
1993: Die Übernahme der BÜFA Baeuerle GmbH (Relius) dehnt die Bauchemie-Kompetenz für Ausbauprodukte auf Fassadenanwendungen aus. Außerdem investiert die SKW mit der Übernahme in das Geschäft für Industrielacke, das heute zum BASF-Unternehmensbereich Coatings gehört.
1988: Durch die Akquisition des amerikanischen Unternehmens ChemRex Inc. wachsen die internationalen Bauchemie-Geschäftsaktivitäten. Zugleich investiert die SKW damit in die Polyurethan-Technologie. Dichtstoffe auf Polyurethan-Basis, Polyurethan-Bitumen-Abdichtungen, Dispersionszusätze, Fassadenfarben sowie Reparaturmörtel erweitern die Produktpalette.
1978: Mit der Übernahme der spanischen Firma Bettor Spa weitet die Bauchemiesparte ihr Geschäft erstmals ins Ausland aus. Bettor Spa fertigt Fließmittel für Mörtel und Beton sowie Reparatur- und Vergussmörtel.
1974 / 1978: Die SKW übernimmt die PCI Augsburg GmbH, die Ausbauprodukte wie Fliesenmörtel, Dichtstoffe oder Reparaturmörtel herstellt. Diese Produkte sind heute in dem Construction Chemicals Geschäft Construction Systems zusammengefasst.
1968: Die SKW beginnt in Trostberg die Produktion des Betonfließmittels Melment®. Die Herstellung des wasserlöslichen Melaminharzes bildet den Grundstein der Bauchemie-Aktivitäten der SKW und damit auch den Ursprung des heutigen BASF-Unternehmensbereichs Construction Chemicals.